| (arnold@rahim.eu) |
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Du kannst so sitzen, kleine Steinchen ins Wasser werfen. Du kannst Dir den Sand zwischen den Fingern durchrieseln lassen, die Augen schließen und in die Sonne sehen. Du kannst den Weg der Schiffe verfolgen bis sie hinter der Krümmung der Erde verschwunden sind und Du stellst Dir einfach vor, wo sie hinfahren und überlegst, wie es dort aussehen könnte. Dort, wo Du auch mal hinfahren würdest, wenn Dich jemand an der Hand nimmt. Es ist eine kleine Sehnsucht, ein Seufzer den Du ausstößt, während Du eine Hand voll Sand in die Luft wirfst und dann schnell die Augen schließen musst, weil Dir die kleinen Körnchen entgegenfliegen. Sie lenken Dich ab, von dem kleinen Traum den Du eben noch mit offenen Augen geträumt hast. Und schon ist er weg und der Zufall entscheidet, ob er vielleicht einmal in Erfüllung geht. Aber das ist auch egal. Dein ganz persönliches Glück sieht anders aus. Du schiebst mit den Händen einen kleinen Hügel zurecht, für Deinen Kopf, und legst Dich zurück. Die Sonne scheint heiß in Dein Gesicht und der Wind der Dir die Sandkörner in die Augen getrieben hat, sorgt versöhnlich für Erfrischung. Was soll´s, wenn man diesen Augenblick teilen kann. Was soll´s, dass es andere Länder gibt, weißere Strände und Berge überhaupt. Wenn Du diesen Moment teilen könntest, Du würdest die Welt anhalten, eine kleine Burg bauen. Du erkennst für Dich den Wert dieses Augenblicks und genießt ihn solange er dauert.
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